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Yoga - Scriptum

 

Teil 2 – Lernmaterial

I.  Allgemeines &

Körper – Geist-Verbindung

 

 

 

Verfasser, Urheber: Gian Prakash

Textsatzung, Layout: Markus Prakash

- www.praxisprakash.de -

 

 Was ist Yoga?

Warum soll ich Yoga machen? 

Wie praktiziere ich Yoga?

 

 

Eine kurze Einführung in den Yoga

 

Yoga stammt vom Wort Yog aus dem Sanskrit (altindische Sprache) ab und bedeutet „addieren, verbinden, zügeln, gebunden werden“. Es stellt die Frage, was mit wem verbunden werden soll, bzw. was gezügelt werden soll. Ebenso wie die Frage warum und wie dies getan werden sollte. Hierzu ein Beispiel:

 

Das eine ist die Materie.

Materie ist alles was aus Atomen besteht: Die Knochen, Gelenke, Muskeln, das Blut und andere organische Substanzen sowie alles was in der Natur vorkommt.

 

Das andere die Nicht-Materie.

Unter Nicht-Materie sind alle Gedanken,

Gefühle und der Geist zu verstehen, oder

anderes gesagt, alles was nicht aus Atomen

besteht. Die fünf Sinnesorgane bilden hier eine Ausnahme, sie zählen ebenfalls zur Nicht-Materie.

 

Der erste Schritt im Yoga ist es, den Körper und die Gedanken zu verbinden und die Übung im Geist wahr zu nehmen, oder um es anders zu sagen: die Materie mit der Nicht-Materie zu verknüpfen. Durch die ruhigen Übungen im Yoga soll zunächst der Körper beruhigt werden. Ist der Körper beruhigt, normalisiert sich die Atem - und Pulsfrequenz und der Stoffwechsel erreicht seinen normalen Level.

Nur wenn der Körper ruhig ist, kann sich auch der Geist beruhigen. Sobald Körper und Geist in einem entspannten Zustand sind, können sie sich vereinigen und so die Seele beruhigen. Nun wissen wir, was miteinander verbunden werden soll (Körper und Geist) und auch wie diese beiden vereinigt werden, nämlich durch Übungen (Asnas).

Gehen wir also zur Frage über, warum diese verbunden werden sollen.

Geist und Körper gehören zusammen und beeinflussen sich gegenseitig: geht es dem Körper schlecht oder ist er krank, so wird der Geist beeinträchtigt; andersherum wird der Körper gehindert wenn es dem Geist schlecht geht oder dieser krank ist. Die Beiden stehen also in Wechselwirkung zueinander. Ebenso verhält es sich mit der Entspannung: Ist der Geist nicht entspannt, kann auch der Körper nicht ruhig sein und der Körper kann sich nicht in Ruhe befinden solange es der Geist nicht ist.

Man wird schnell merken, dass es einfacher ist den Körper als den Geist zu beruhigen bzw. zu entspannen: Ruhig und entspannt sitzen ist einfacher, als alle Gedankengänge abzuschalten und sich auf sich selbst zu konzentrieren.

Daher ist eine Bindung notwendig. Man beruhigt zuerst den Körper und anschließend den Geist und verbindet sie in der Entspannung.

 

Wenn Körper und Geist in Einklang miteinander stehen und entspannt sind, erst dann können wir versuchen Gleichgewicht im Geist zu schaffen.

 

Im Yoga wird der Geist in drei Bereiche gegliedert:

  • Buddhi (die Vernunft, das Gewissen)
  • Manna (das Zentrum aller Gedanken, ob positiv oder negativ; das Gehirn bzw. Gedächtnis; hier werden die Entscheidungen getroffen und ausgeführt. Hier trifft das Gewissen ( Buddhi) auf da Ego, der Gier (Ahmkar)
  • Ahmkar (das Ego, der „Ich-Macher“)

 

Nur wenn das Manna (die Gedanken) auf der Seite der Buddhi (der Vernunft) steht ist der Geist ausgeglichen und gutmütig, steht das Manna (die Gedanken) auf der Seite des Ahmkar (Ego, „Ich-Macher“) so herrscht Gier und Zorn.

Oder einfach gesagt: Wenn unsere Gedanken und unsere Wünsche dem Gewissen und der Vernunft folgen, so sind wir glücklich und schaden Niemandem. Sind wir von Gier und Neid besessen, so leiden wir selbst und unsere Umwelt mit uns.

Dies ist ein Ziel im Yoga: Seine Gedanken und sich selbst unter Kontrolle zu halten und sich nicht von Wut und Gier führen zu lassen.

 

- Gian Prakash - 

 

Einleitung

 

I.                Vorwort

 

Millionen Menschen weltweit praktizieren Yoga, ein Beweis dafür, dass es den Menschen wohl gut tut. Zahlreiche Institutionen, Gemeinschaften, Schulen und Religionsgemeinschaften bieten die vielen unterschiedlichen Varianten des Yoga an, als da wären, Baghti Yoga, Raja Yoga, Tantra Yoga, Kiria Yoga und vor allen Dingen Hatha Yoga.

 

II.              Was bringt es mir, Yoga zu üben?

 

Der/die Yoga-Übende bildet im Laufe der Zeit eine größere Flexibilität und Toleranz heraus. Er/sie fühlt sich wohler und selbstbewusster; hält sein/ihren Körper durch Übungen fit, gesund und beweglich; erreicht durch Meditation und Entspannung eine Stresslinderung und mehr seelische Ausgeglichenheit.

Kommt in spiritueller Hinsicht weiter und schafft sich eine hervorragende Gesundheitsvorsorge.

 

III.            Was ist mit Yoga nicht möglich bzw. wo liegen die Grenzen des Yoga?

 

Auch wenn diese in vielen Büchern steht und auch noch so schön wäre: Yoga kann Sie nicht zu einem „Übermensch“ machen. Yoga kann Ihnen sehr viel bringen und Ihr Leben bereichern, Sie können damit aber nicht all Ihre Probleme im Handumdrehen lösen oder übernatürliche, körperliche Leistungen erbringen.

In Indien gibt’s Yogis die ihre gesamtes Leben nur um die suche des da seins zu erforschen bringen oder manche widmen ihre gesamtes leben mit Körper Übungen und vergessen aber das tatsächliches da seines obwohl sie eben das selbe suchen aber auf eine andere art. In diesem buch geht’s viel mehr die SAMSARA ( die Welt ) zu verstehen sich in ihr zu integren als sie zu ignorieren. Yoga beschäftigt den Körper und Geist zu vereinigen und so mit sich von seiner Belastungen zu befreien. 

Der in Indien sehr bekannte Guru Asharam Bapu erzählte in einer seiner Reden mit vollem ernst von einem Freund, der es durch „Yog-Kraft“ geschafft hätte, einen fahrenden Zug zum Halten zu bringen. Sein Freund wollte einem Passagier helfen, der sein Gepäck am Bahnhof vergessen hatte. Dazu stoppte er den Zug, wartete bis der Passagier zum Bahnhof zurückgelaufen ist um sein Gepäck zu holen und setzte erst dann, allein durch seine Kraft, den Zug wieder in Bewegung.

Derartige Leistungen sind mit Yoga sicherlich nicht möglich, auch wenn dies auf vielen Internetseiten zu lesen ist und viele Gurus es ihren Schülern/innen erzählen. Sie liebe Leser/innen brauchen das bitte nicht zu glauben.

 

IV.            Was ist Yoga?

 

Yoga ist eine hinduistische (und auch buddhistische) Lebenswissenschaft, durch die der Übende den Sinn des Lebens erfahren kann und dazu angeleitet wird bewusst zu leben und die Geschenke der Natur zu genießen. Yoga will den Menschen wacher für seine Umwelt machen und ihm helfen sich in ihr besser zu Recht zu finden und wohl zu fühlen, nicht vor den täglichen Herausforderungen des Lebens zurück zu weichen sondern mit seinem Leben bewusster und verantwortlicher umzugehen. Mithilfe von Yoga können Sie Gefühle, Körper und Geist vereinen Darüber hinaus wird der Körper durch Übungen gesund erhalten. Yoga ist mit der Hinduistischen Religion sehr eng verbunden dass heißt dass die Hindu Religion hat von Yoga viel in sich.

Die Hindu Religion ist einer der komplizierten Religion der Welt. Auch in der Hindu Religion wird versucht die Verbindung der Körper und Geist darzustellen. Im Yoga sollen Sie die beiden Genusse des leben Kennlernen Yogi =der hat beiden den Genuss der Materie und den Genuss des Geistes.

Bhogi= der hat nur den Genuss der Materie.

 

V.              Ist Yoga eine Therapie?

Viele Menschen begreifen Yoga als eine Art Therapie. Ich glaube, dass Yoga nicht nur eine Therapie ist, da eine Therapie eine Krankheit heilen soll. Vielmehr wirkt Yoga vorbeugend gegen Krankheiten (als eine Art Gesundheitsvorsorge), da er die innere, psychologische Einstellung ändert. In der Schulmedizin und bei vielen Ärzten gewinnt Yoga eine immer höhere Akzeptanz und einen besseren Ruf. Häufig wird es von Ärzten zur Stresslinderung und zur Gesunderhaltung des Bewegungsapparates empfohlen.

 

VI.            Was ist das Ziel im Yoga?

 

Das Ziel des Yoga ist es eine körperliche und geistige Gesundheit zu erreichen, den Körper und die Gedanken zu beherrschen und nicht außer Zaum geraten zu lassen, sich von den Täuschungen der Sinne und den Irrungen der Gedanken zu befreien und innere Ausgeglichenheit und Zufriedenheit zu erreichen.

Das Ziel ist es nicht, bestimmte Körperübungen zu beherrschen oder diese möglichst lange auszuhalten oder sich so tief in die Spiritualität zu begeben, dass man von der Außenwelt abgetrennt ist. Der Yoga übende bildet mit zeit eine Eigenschaft im Glückseeligkeit zu leben. Seine Charakter Eigenschaft wird so eingestellt das Ihn nicht viel stört wenn ihn auch etwas vergeht, er leidet nicht unter den vergänglichen Gingen. Yoga kann in jeder glauben Gruppe geübt werden. Wie gesagt ist keine Religion.

 

VII.         Was bedeutet das Wort Yoga?

 

Das Wort Yoga leitet sich vom Sanskrit-Wort yui (= Anspannen, Anschirren, urspr. das Anjochen von Ochsen). Sanskrit ist eine altindische, tote Sprache; sehr gut vergleichbar mit dem Lateinischen, das besonders früher, aber auch heute noch eine Rolle in der katholischen Kirche spielt. Aus yui entstand Yog, das soviel wie (mathematische) Addition und im Zusammenhang mit Spiritualität Verbindung (zwischen Körper und Geist) bedeutet. Durch ausländischen Einfluss (ca. 600 n. Chr.) wurde aus Yog das Wort Yoga.

 

Das Wort Yoga wird auch für jede Form von zwischenmenschlicher Beziehung (bzw. Bindung oder besser: Vereinigung) verwendet, sowie für das Verhältnis zu Arbeit, Gesellschaft und anderen Elementen des Lebens. Die Verbindung des Menschen mit einem anderen oder mit etwas anderem ist also auch eine Definition des Wortes Yoga. Je tiefer man in diese spirituelle Welt der „Verbindungen“ eintritt, desto eher sieht man auch die Verbindung zwischen Gott und sich selbst; wer diese Verknüpfung erkennt und ihrer Bedeutung sieht, befindet sich bereits auf einer sehr hohen Stufe.

 

VIII.       Was ist mit Gott im Yoga gemeint und warum ist es wichtig die Verbindung zwischen Gott und dem Menschen zu sehen?

 

Im Yoga ist Gott kein Wesen und wird auch nicht personifiziert oder verehrt, sondern ist vielmehr als eine Vereinigung des Universums zu begreifen; als etwas Transzendentes. Fast alle Religionen der Erde glauben dass Gott etwas im Himmel wohnt und dass der Mensch nach seiner Tod zum Gott geht oder wieder geboren wird mit der gleichen Seele, je nach dem welches Werk er oder die Seele hier geleistet hat, wird es in dem nachten Leben die Früchte tragen, deswegen sollen die Menschen sich hier auf die Erde anständig verhalten. Im Yoga ist aber nicht der Fall. Über Yoga wurde in den ersten Fersen des Bhagwatgeeta (ein ähnliches buch für die Hindus wie Koran oder Bibel)

Zusammen Fassung die Seele kann weder in die Vergangenheit noch in die Zukunft, Gegenwart geboren werden noch kann sie sterben, die kann nicht getötet werden oder sterben die Seele ist immer konstant da, auch wenn der Körper nicht da sein wird.

 

 

 

Das im Yoga sehr häufig gebraucht Wort Aum (sprich:AUM) bedeutet unter anderem Gott, heißt aber auch Ursprung bzw. Geburt und Vergänglichkeit.

Somit meint man mit Gott im Yoga häufig den Naturkreislauf: das Geboren werden und sterben.

 

 

 

IX.            Was ist ein Ashram?

 

(Von Sanskrit: shram = arbeiten, leisten und a- = anti-; d.h. ashram = nicht arbeiten (gemeint ist, nicht für die Welt sondern nur für sich selbst arbeiten))

Ein Ashram ist eine Einrichtung, prinzipiell dasselbe wie ein Kloster, in der der Mensch sich von weltlichen Aktivitäten und Gedanken abwendet und sich Zeit für sich selbst nimmt.

 

X.              Wer ist ein Guru?

 

Sanskrit: Gu: Dunkelheit, ru: beseitigen, vertreiben.

 

Eine Guru ist der Wortbedeutung nach also jemand der das Dunkle vertreibt.

Die Aufgabe eines Gurus ist es, seine Schüler/innen zu sensibilisieren, ihnen den richtigen Weg zu weisen und sie zu motivieren. Ein Guru verzichtet hierzu für gewöhnlich auf strenge Regeln oder gar Strafen.

 

XI.            Wer sind die Brahmanen?

 

Brahmane (sanskrit: Brahmane: Besitzer des Brahma, des höchsten Wissens) ist die Bezeichnung für ein Mitglied der Priesterkaste, die höchste der hinduistischen Kasten. Sie waren früher nur für spirituelle Angelegenheiten zuständig und lebten nach der Yoga-Philosophie. Um diejenigen zu beruhigen, die nicht erkannten dass es keine Götter gibt, schufen die Brahmanen über 300 Millionen Götter.

 

 

XII.          Was sind Asnas?

 

Sanskrit: asnas: ruhige, bequeme Haltung (sowohl im Geist (d.h.: Ausgeglichenheit, Entspannung) als auch im Körper)

 

Unter Asnas versteht man im Yoga Körperübungen, die der Gesunderhaltung des Körpers und Geist

 

 

 

Hauptteil

 

 

Im Folgenden möchte ich nun erklären, welche Bedeutung die Verbindung von Körper und Geist hat und wie die Vereinigung funktioniert.

 

I.                Die Bedeutung der Körper-Geist-Verbindung

 

Viele Menschen haben Probleme, weil sie mit ihren Gedanken oft woanders sind und haben nie vermittelt bekommen, dass Körper und Geist eins sind. Sie verbringen ihr Leben mit Stress und Problemen, gehen jedoch nicht an diese heran, sondern flüchten vor ihnen und kommen irgendwann zu dem traurigen Schluss, dass sie nicht in der Lage sind ihre Probleme zu lösen oder ihre Situation zumindest zu verbessern.

Dies liegt zum einen daran, dass viele den Naturkreislauf nicht verstehen. Viele erkennen vor allen Dingen nicht, dass Veränderung etwas Natürliches ist und sind deshalb enttäuscht in der einen oder anderen Situation falsch gehandelt zu haben und sehen nicht, dass ihr Verhalten oder ihr Denken in dieser Lage das Beste war, was ihnen eingefallen ist. Wenn sie später auf bessere oder erfolgsversprechendere Lösungen kommen, bedauern sie, diese nicht früher gehabt zu haben und übersehen, dass diese Ideen ihnen erst kommen konnten, nachdem sie die Situation erlebt haben. Für viele ist es auch anstrengend, flexibel zu sein und sich neuen Situationen anzupassen.

Nach dieser kurzen Exkursion in die Welt der Gründe für die Unzufriedenheit und Probleme der Menschen, kommen wir nun zurück zur Frage, warum die Verbindung Körper-Geist so entscheidend ist.

 

Alle Probleme, die einen Menschen treffen können, lassen sich in zwei Gruppen unterscheiden: die körperlichen (bzw. äußerlichen oder physiologischen) Probleme und die geistigen (bzw. inneren oder psychologischen) Probleme.

 

Wenn wir ein Problem lösen wollen, müssen wir also entweder beim Körper oder beim Geist anfangen. Im Yoga ist es Wichtig dass während der Übungen die Gedanken an den Körper bleiben für diese kurze zeit bin ich nur mit meinem Körper verbunden da durch lerne ich den Körper besser kennen, ich höre auf meinem Körper , ich merke wo was tut, zieht dehnt etc.. Viele Menschen haben Probleme weil sie mit dem Geist anderes wo sind als bei der Sache entweder in Vergangenheit oder in der Zukunft, also rennen den ganzen leben durch mit stress und sind nie bei der Sache im Yoga aber wird der Geist daran geschult die Gedanken zu zentralirren, zu beruhigen, dann nach Yoga sutran wer die Gedanken kontrollieren kann der kann die Gegenwart bewusster erleben. Im Yoga werden diese Phasen der Entspannung im Gehirn gespeichert und können bei der Stress Situationen oder bei der vor dem unlösbarem Problemen stehend, abgerufen werden und somit den Geist zu beruhigen. Nach dem Patanjali ( ein indischer Grammatiker und großer Yogi ) hat in seinem 7ten Sutran das Wort Dhyana, (Das gleiche im Geist und in der körperlichen Aktivität fliesen zu lassen ) also so viel wie vorstufe der Meditation, verwendet und meint, egal was sie tun wenn die Gedanken und das tun sich einigen dann wird mit der zeit wandelt das gesamte als Meditation. Wir lernen im Yoga das gleichzeitiges üben und die Übungen mit Gedanken zu verbinden und so mit die Gegenwart besser und intensiver zu erleben. Dieses Erlebnis wird umso intensiver je mehr wir uns von der weltlichen Dingen trennen und eine Harmonie zwischen tun und denken darstellen.

 

Da der Mensch eine Einheit aus Geist und Körper ist, ist es zur Lösung von Problemen und auch um sich wohl zu fühlen, notwendig, diese beiden Instanzen zu verbinden, da diese in Wechselwirkung zueinander stehen (sich also gegenseitig beeinflussen) und wir ein Problem nur effizient lösen können (bzw. uns wohl fühlen oder auf etwas konzentrieren können), wenn wir Kontrolle und Ruhe über sowohl Körper als auch Geist gebracht haben.

 

Über das Vorhandensein dieser Wirkung und ihrer Bedeutung ein kleines Beispiel:

Wenn wir mit Problemen und Sorgen im Geist zum Sport gehen, werden wir keine gute Leistung ablegen können, weil der Körper mit dem Sport und der Geist mit den Problemen beschäftigt ist und wir uns deshalb weder auf das eine noch auf das andere voll konzentrieren können. Sind diese beiden aber eine Einheit können wir und jetzt auf den Sport konzentrieren und danach um die Lösung unserer Probleme bemühen und für beide Aufgaben volle Leistung und Konzentration bringen.

 

Ich hoffe Ihnen ist klar geworden, welche Bedeutung wir der Körper-Geist-Verbindung zukommen lassen müssen, wenn wir Stress und Probleme in unseren Leben reduzieren wollen.

Beschäftigen wir uns also nun mit der Frage, wie man die Verbindung am einfachsten und besten erreicht.

 

II.             Vorgangsweise bei der Verbindung von Körper und Geist

 

Zur Verbindung ist es notwendig, dass Körper und Geist in Ruhe sind und Sie sich sowohl mit dem Körper als auch mit dem Geist von weltlichen Aktivitäten und Aufgaben vorübergehend zurückziehen sollen. Denn Yoga bedeutet verbinden und eine hoch Qualitative Verbindung der beiden dar zu stellen ist nur dann möglich wenn die beiden in Ruhe stehen.

 

Das heißt: Sie sollten während Sie Yogaübungen (Asnas) praktizieren nicht fernsehen, Musik hören, im gedenken im Leben vorhandene Probleme versuchen zu lösen oder die Übungen unterbrechen um zwischendurch etwas anders zu tun (das heißt aber auch, dass Sie während der Übungen nicht unter Zeitdruck stehen sollten und in Gedanken schon wieder bei Ihrer nächsten Aufgabe oder Ihrem größten Problem sind.)

Wenn Sie Körper und Geist vereinigen wollen, dürfen weder Körper noch Geist mit einer weltlichen Aufgabe beschäftigt sein; während den Asnas sollen Sie sich nur auf Ihren Körper konzentrieren hier lernen wir die Verbindung der beiden Instanzen kennen dem Körper und Geist, es gibt eine Art Yoga die Sahatsch (sahaj= langsamere)Yoga heißt immer auch wenn sie mit dem weltlichen dingen zu tun haben praktiziert werden kann.

 

Legen Sie sich hierzu nun bitte bequem (am besten in der „Totenstellung“) auf Boden und lassen Sie uns versuchen, Körper und Geist zu verbinden.

 

Machen Sie sich bewusst, dass Sie hier, in diesem Raum, Platze, auf dieser Welt sind; spüren Sie die Temperatur Auf die Haut gehen sie mit dem Gedanken an die haut, vielleicht den leichten Luftzug vom Fenster, gehen sie mit dem Gedanken an die Geräusche, hören Sie die Geräusche von außerhalb (mag es nun Vogelgesang oder Straßenlärm sein), spüren Sie den Untergrund auf dem Sie liegen, verdeutlichen Sie sich Ihr Dasein. Beginnen Sie an den Fersen den Boden Kontakt wahr zu nehmen langsam gehen sie an den Waden, Oberschenkel, Gesäß, Kreutzbein, den Rücken, Schultern, Arme, den Kopf, diese alle Körper Teile ein nach dem andrem wahrnehmen.

Versuchen Sie nun Ihre Haut zu fühlen, die Hülle die Körper und Luft trennt. Je bewusster Sie sich mit diesen Gefühlen werden, desto genauer sollten Sie, die Verbindung von Haut und Luft, Hörorgan und Geräusche, Riechorgan und die Gerüche, zwischen ihnen dem Körper und dem Geist erkennen. Weilen Sie eine Zeit lang in diesen Gedanken und Sie werden feststellen, dass es keine Grenze zwischen genannten gibt. Nehmen Sie das intensiv wahr. Sie können sich nun vorstellen wie sich der Geist und der Körper in den genannten sich auflöst bzw. vereinigt.

 

Wenn Sie sich nun vollkommen entspannt fühlen und Ihren ganzen Körper, plus Sinnesorgane, Ihr ganzes Wesen in diesem Raum, Platze wahrnehmen sind Körper und Geist bereits verbunden. und Yoga kann beginnen!!!!

 

 

 

Ursprung und Geschichte des Yoga

 

I.                Der Samkyah Yoga

 

Noch bevor der eigentliche Yoga entstanden ist, existierte eine Vorform, der so genannte Samkhyahoga (sanskrit: samkhya: Aufzählung, Sammlung). Samkyahyoga beruht auf der Vorstellung, dass es möglich ist alle Geheimnisse und Wahrheiten des Universums zu erkennen. Diese Erkenntnis erlangt man durch Meditation. So konnten die Yogis die Zukunft eines Menschen und bedeutende Ereignisse vorhersagen oder übernatürliche Kräfte von den angebeteten Göttern erhalten, was nach heutiger Sichtweise selbstverständlich lächerlich erscheint.

So soll Shiva durch 500jährige Meditation das Universum beeinflusst haben können (in der hinduistischen Religion ist Shiva der oberste Gott und sowohl Erschaffer wie auch Zerstörer, symbolisiert sowohl den Tod als auch die Geburt, ist sowohl ein Mann wie auch eine Frau, sowohl ein Kind wie auch ein alter Mensch und ist allgegenwärtig). Noch heute geht man im Yoga davon aus, dass Gott allgegenwärtig ist und in allem, Gutem wie Schlechtem zu finden ist und wird mit der Natur gleichgesetzt.

Die Gesamtheit der Natur ist im Samkyah Yoga in 24 Elemente unterteilt, wobei das letzte von ihnen Pursa (der Mensch) ist.

 

Die 24 Elemente des Samkyah Yoga:

 

Im Smkyah Yoga gibt es 24 Elemente (1. – 24.), die sich in 8 Gruppen (a. – h.) teilen lassen. Was es mit diesen 24 Elementen auf sich hat, werden wir klären, nachdem ich diese vorgestellt habe.

 

A. Prakrti: Die Urnatur (Das 1. Element)

Umfasst den Menschen und seinen Charakter. Mit Urnatur ist hier der „eigentliche Zweck“ (also der Grund warum die Natur dieses Wesen geschaffen hat) bzw. die Aufgabe der Lebewesen gemeint, wobei die Aufgabe so angelegt ist, dass das Lebewesen sie bewältigen kann bzw. das Lebewesen dafür geeignet ist. Das heißt: Die Umwelt (Beeinflussungen, Erziehung, Umgang, etc.) gibt jedem Menschen einen bestimmten Charakter.

 

B.     Budhi: Die Vernuft (Das 2. Element)

Budhi umfasst das, was wir unter Logik und Vernunft verstehen. Die Budhit meint das logische, kritsche Verständnis des Menschen und das rationale Denken. Die Budhi ist dem Freudschen Über-Ich sehr ähnlich. Die Bhudi ist bei Geburt neutral, wird aber von der Umwelt (Erziehung, Gesellschaft, täglichem Leben) beeinflusst.

 

C.    Ahmkar: Das Ego (Das 3. Element)

Ahmkar ist das Ego, die Selbstsucht, Gier, Neid, Hass, etc. im Menschen. Der Ahmkar ist das Zentrum der inneren Welt, da hier auch Wünschen, Triebe und Interessen liegen. Der Ahmkar lässt sich sehr gut mit dem Freudschen Es vergleichen. Kontrolliert man den Ahmkar nicht, kann er den Menschen körperlich und geistig schaden, bzw. kann Zorn, Größenwahn, etc. auftreten

 

D.   Mana: Das Denkorgan (Das 4. Element)

Das Denkorgan meint das eigentliche Gedankenzentrum des Menschen. Hier treffen verschiedene Eindrücke, Meinungen, Gefühle, Wünsche und Ängste aufeinander. Die Aufgabe des Denkorgans ist es nun Entscheidungen zu treffen, also Vor- und Nachteilen, Chancen und Risiken abzuwägen. Kommt das Denkorgan zu der Ansicht, dass Vorteile und Chancen überwiegen, werden wir versuchen, diese zu nutzen. Rät uns das Denkorgan von der Handlung ab, weil Risiken und Nachteile überwiegen, handeln wir nicht.

Jedes Mal wenn wir ein Problem lösen wollen, einen Wunsch realisieren oder auch wenn wir dem ganz normalen Geschäft des Alltags nachgehen sind wir gezwungen Entscheidungen zu treffen; diese werden im Mana getroffen.

Das Mana jedoch trifft seine Entscheidungen nicht allein sondern wird von Budhi und Ahmkar beeinflusst und manipuliert.

 

 

So kann es passieren, dass wir nicht die beste Lösung, sondern oft die für uns einfachste und mit der wenigsten Arbeit verbundene wählen auch wenn wir bessere Alternativen kennen. In diesem Fall denken wir zuviel an uns, sind als egozentrisch: auf uns fixiert. Wir werden also durch den Ahmkar beeinflusst, während der Budhi bei dieser Entscheidung eine untergeordnete Rolle spielt (den sonst hätten wir uns für die beste Lösung entschieden, anstatt für die einfachste)

 

Budhi, Ahmkar und Mana bilden also eine Einheit und sind für unsere geistige Welt zuständig. Alle drei zusammen treffen Entscheidungen, wobei zumeist der Ahmkar oder die Budhi überwiegen. (d.h.: wir handeln entweder schlecht und egoistisch (Ahmkar) oder gut und vernünftig (Budhi))

 

Werden unsere Entscheidungen sehr häufig vom Ahmkar beeinflusst entsteht ein Leiden in uns. Hat die Budhi häufiger einen großen Anteil an unseren Beschlüssen, so wird das Leben auf längere Zeit glückselig.

 

Hat eine der beiden Instanzen (Ahmkar oder Budhi) übermäßig häufig einen Anteil an den Entscheidungen, die das Denkorgan trifft, so wird dieser Teil wichtiger für das Mana und prägt und verändert die Prakrti in die jeweilige Richtung. Je häufiger man also eine der beiden Instanzen berücksichtigt, desto selbstverständlicher und natürlicher wird ihre Einbeziehung bei allen Entscheidungen.

 

Ist die überwiegendere der beiden Instanzen der Ahmkar, desto größere Gier, stärkeren Zorn, sowie gesteigertes Interesse an Besitz und Macht verspürt der Mensch. Im Laufe der Zeit wird der Ahmkar die allein beeinflussende Instanz und verdrängt die Budhi vollkommen, so dass alle Entscheidungen auf Grundlage des eigenen maximalen Profits und der eigenen Gier getroffen werden. So ist es nur allzu logisch, dass früher oder später eine große Unausgeglichenheit in der Urnatur (in unsrem Charakter) entsteht; Wut und die Unfähigkeit sich selbst zu kontrollieren, sind die Folge. Ein weiteres Übel ist, dass es dem Menschen zur Gewohnheit geworden ist, den Rat des Ahmkar zu befolgen.

Darüber hinaus wird es dem Menschen unmöglich, bewusst zu leben, denn bewusstes Leben ist nur mit Einbezug der Budhi möglich.

 

Ich denke Sie sehen ein, dass ein Leben dessen Grundlage mehr die Vernunft und die Weisheit als die Selbstsucht, die Gier und die Wut sind, lebenswerter und schöner ist.

Es stellt sich uns also die Frage: wie können wir den Mana positiv beeinflussen bzw. wie können wir die Macht des Ahmkar in Grenzen halten?

Ob eine Entscheidung mehr von Ahmkar oder Budhi gelenkt wird, hängt davon ab, ob wir das Problem, den Wunsch, etc. mehr aus vernünftiger, rationaler („Wie muss ich vorgehen um das Problem zu lösen bzw. den Wunsch zu erfüllen?“) oder aus wütender, egozentrischer Sicht („Ich muss dieses Problem lösen!“, „Ich muss der Beste sein!“) angehen. Im ersten Fall (vernünftiges, rationales Denken) sagen wir: das Problem wird der Budhi vorgelegt; im zweiten Fall wird das Problem dem Ahmkar vorgelegt.

Von welcher Sichtweise wir ein Problem oder einen Wunsch aber angehen hängt von unserem Charakter, unserer Urnatur (Prakrti) ab; folglich müssen wir an der Prakrti arbeiten.

 

Im Yoga wird die Prakrti daran geschult, die Probleme der Budhi vorzulegen. Schon immer waren die Menschen mehr an Ihrem eigenen Vorteil, ihren eigenen Wünschen und Zielen interessiert (è sie wurden und werden bei Entscheidungen also vom Ahmkar gesteuert).

 

Versuchen wir nun unsere Entscheidungen mehr der Budhi vorzulegen, können wir über den Mana unsere gesamte innere Einstellung ändern und gelangen so zu mehr innerem Frieden, Ausgeglichenheit und sind so zufriedener mit uns und der Charakter kann zur Satya (der reinen Wahrheit) gelangen. Denn wenn der Mana mehr auf Seiten der Budhi steht (also vernünftig und gut handelt) sind auch unsere Gedanken vernünftig und gut, was unser gesamtes Denken und so auch unsere Haltung und Einstellungen vernünftig und gut werden.

 

Sind wir erst zur Satya gelangt, so ist Prakrti (der Charakter) frei von schlechten Eigenschaften und somit unsere Gedanken auch frei von Sorgen und Ängsten.

 

Es gibt also im Groben zwei Möglichkeiten:

1.     Der Mana wird von Neid, Begierde, Wut und Hass erfüllt (wir sagen: unrein)

oder

2.     Das Denkorgan (Mana) ist frei von schlechten Gedanken, von Neid und Begierde (wir sagen: rein)

 

Wenn die Prakrti so eingestellt ist, dass sie nur auf der Seite der Budhi steht (also rein ist), nennen wir diesen Zustand purus oder pursa (sanskrit: rein). In dieser Stufe ist im Yoga der Mensch mit dem Gott gleichgestellt.

 

 

 

E. Gian Indriya: Die 5 Sinne (enthält die Elemente 5, 6, 7, 8 und 9)

Unter Gian Indriya werden die fünf Sinne:

 

1.     Hören,

2.     Fühlen,

3.      Sehen,

4.      Schmecken

5.      und Riechen

 

zusammengefasst; wir sagen übergreifend: unser Wahrnehmungs -vermögen.

 

Da unsere Urnatur (Prakrti) durch die Umwelt und somit nur über die Sinne beeinflusst werden kann, ist es offenkundig, dass wir unseren Umgang mit dem Wahrnehmungsvermögen anpassen müssen um auf die Urnatur wirken zu können. (Urnatur und Wahrnehmungsvermögen hängen also sehr eng zusammen)

Um unsere Urnatur zu verbessern, müssen wir auf unsere Sinne achten: das was wir hören und wie wir darauf reagieren, wie wir über andere und uns selbst reden und ob wir versuchen uns gut und vernünftig zu verhalten oder ob wir uns schlecht uns selbstsüchtig benehmen. Auch müssen wir versuchen, uns nicht zu sehr von Sinneseindrücken und Reizen beeinflussen zu lassen, da so in uns leicht Neid und Gier entsteht (sprich: wir werden zu stark durch den Ahmkar gelenkt). Wenn wir zuviel schöne Musik hören, stets fein gekleidet sind, zu häufig gut essen und trinken, und uns allen den Reizen und dem Genuss hingeben, entsteht wiederum Begierde und das Bedürfnis nach Mehr. Nur wenn wir unsere Begierde und unsere Wünsche unter Kontrolle halten können, ist es uns möglich, vernünftig und gut zu handeln.

 

E.     Karam indriya: Das Tatvermögen (enthält die Elemente 10, 11, 12, 13 und 14)

 

Unter Tatvermögen sind (bis auf das Zeugen) 5 alltägliche Dinge zusammengefasst. Da das Zeugen zwar nicht essentiell und alltäglich für den Menschen ist, aber natürlich und entscheidend für die Menschheit, wird es zu den 5 Tatvermögen gezählt.

 

 

1. Reden,

2. Greifen,

3. Gehen,

4. Entleeren (Stoffwechsel),

5. und Zeugen

 

F.     Tan matra: Die Feinelemte (enthält die Elemente 15, 16, 17, 18 und 19)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Äther,

2. Luft,

3. Feuer,

4. Wasser

5. und Erde

 

G.    Sthul : Die Grobelemente (enthält die Elemente 20, 21, 22, 23 und 24)

 

 

1. Prakrti

2. Budhi, Ahmkar und Mana

3. Gian indriya

4. Karam indirya

5. Tan Matra

 

 

H.   Pursa (das 25. Element)

 

 

 

 

Auf der ganzen Welt finden sich zahlreiche Informationen (Bücher, Kassetten, Videos, Webseiten, etc.) über Yoga, die eine Bandbreite von Gesang bis zur Opferung des eigenen Körpers umfassen.

Meiner Meinung nach aber, sieht es Yoga vor, allein den Körper durch Hatha Yoga und den Geist durch Meditation fit zu halten und zu einer individuellen Zufriedenheit zu verhelfen.

 

Das Samkah Yoga entwickelte sich im Laufe der Zeit zum uns heute bekannten Yoga weiter, enthält aber noch viele Teile dieser Vorform.

 

 

 

II . Ursprung des Yoga

 

Yoga wurde in nordindischen Ashrams ca. 4000 - 3000 v. Chr. (in der so genannten „indo-arischen Vedazeit“) von Brahmanen entwickelt. Yoga hatte mehrere Wissenschaftszweige als Grundlage, darunter Astronomie und Astrologie, Biologie, Psychologie, Philosophie und verschiedene Geisteswissenschaften. Ursprünglich verstand man unter Yoga mehr die geistigen Übungen; man wollte den Geist beruhigen und zu spirituellen Erkenntnissen gelangen. Obwohl die Körperübungen erst im Laufe der Zeit entstanden sind, glauben heutzutage viele Menschen, dass diese den Yoga ausmachen. In der Folgezeit entwickelte Pantajali (ein indischer Grammatiker und Yogi zur Zeit Buddhas, der den Yoga in acht Stufen teilte) den Yoga weiter.

Der geistige Teil des Yoga ist eng mit dem Hinduismus verknüpft, besonders deshalb, weil Yoga in hinduistischen Regionen seinen Ursprung hatte.

 

III.            Die Vedas

 

Das Wissen des Yoga wurde zunächst mündlich von hinduistischen Weisen, den Rischis, überliefert, bevor es von Brahmanen aufgeschrieben wurde. Diese Niederschrift, die unter anderem auch Yoga-Wissens enthält, nennt man die Vedas (oder auch Veden geschrieben). Die ältesten ihrer Sammlungen sind Rigveda, Samaveda, Yajurveda und Atharvaveda. Manchmal werden sie auch als die Samhitas (Lied- und Spruchsammlungen) bezeichnet. Diese vier Veden sind in vedisch, einer Vorform des Sanskrit verfasst und enthalten Hymnen, Rituale und Zeremonien wobei häufige Wiederholungen von Wörtern und Sätzen auftreten und die Texte wie in Trance geschrieben wirken. Das Thema ist Gott und Selbstverwirklichung. Zusätzlich umfassen die Veden die so genannten Brahmanas und die Mantras.

 

 

 

Gian Prakash - Praxis für Physiotherapie, Podologie und Yoga | Tegernseer Landstr. 75a 81539 München  | gianprakash@t-online.de Tel. 089 625 98 68